Race around Austria - 2013

14. bis 18. August 2013, 2200km


Seit 4 Jahren suchen wir die ultimative Herausforderung im Ultracycling. Mit dem RACE AROUND AUSTRIA haben wir 2013 einen Gegner gefunden, dem wir uns wieder stellen wollen. 
NÖN-Bericht vom 21.08.2013

Seit 2010 suchen die beiden Extrembiker Markus Loydolt und Benjamin Deimel jedes Jahr das große Radabenteuer. Heuer haben sie sich für eine besonders harte Aufgabe entschieden. Die beiden wagten sich erstmals rennmäßig auf die Strecke, suchten sich dafür gleich das härteste Radrennen Europas aus – das „Race Around Austria“. Dank der akribischen Vorbereitungen (die NÖN berichtete) gelang es den beiden, ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Das Rennen führte über 2.200km und 30.000 Höhenmeter in vier Tagen rund um Österreich. Das Duo erreichte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 21km/h. „Es war irre. Es gibt Abschnitte, etwa den Anstieg zum Kühtaisattel, die ohne Training nicht zu meistern wären. Aber wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, so Loydolt. Steile Anstiege, tiefe Nachttemperaturen, eklatanter Schlafmangel – er und Deimel nahmen alle Herausforderungen des Rennens. „Du musst den inneren Schweinehund besiegen. Wenn du am Ende des Rennens auf der Bühne stehst, weißt du, dass es die Anstrengung wert war“, meinte Loydolt zu den emotionalen Momenten nach der Zielankunft in St. Georgen im Attergau. Nicht weniger anstrengend verlief das Rennen für das fünfköpfige Betreuerteam rund um Teamchefin Isi Schöfbeck. In einem 6-Stunden-Rhythmus musste abwechselnd das Pace-Car gefahren, navigiert, das Begleitauto gesteuert und geschlafen werden. Loydolt: „Aus den Schlafpausen wurde meist nichts, weil wir immer mit Getränken oder Essen versorgt werden mussten. Die Tour war auch für die Begleiter kein Honiglecken. Am Ende waren aber alle glücklich. Es war sensationell. Wir werden uns jetzt regenerieren und dann Pläne für ein neues Projekt schmieden.“

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